Bürgerinitiative St2080 – Schwaberwegen und Moos e.V.


KOMMT DIE UMGEHUNGSSTRASSE - EGAL WAS WIR TUN?

NEIN!!


MÜSSEN WIR MIT DER PLANUNG ZUFRIEDEN SEIN?

NEIN!!


WAS KÖNNEN WIR TUN?

BEREITET EINWÄNDE VOR!!


Möchten Sie eine Information erhalten, wenn Einwände eingereicht werden können, dann schicken Sie uns bitte eine Email: info@2080-forstinning.de 


DAS PLANFESTSTELLUNGSVERFAHREN (BAUGENEHMIGUNG WIRD BEANTRAGT) ZUR GEPLANTEN UMGEHUNGSSTRASSE SCHWABERWEGEN UND MOOS SOLL IN DEN NÄCHSTEN WOCHEN BEGINNEN.

Da die Regierung von Oberbayern entschieden hat, dass es sich bei der geplanten Straße durch den Ebersberger Forst um einen erheblichen Eingriff in die Natur handelt, die Umweltverträglichkeitspflicht (Gesetz zur UVP) festgestellt.

 

Das Planfeststellungsverfahren beginnt damit, dass die Planungsunterlagen 4 Wochen in der Gemeinde Forstinning und in dem UVP-Portal ausgelegt werden. Hierbei hat die Bevölkerung die einzigste Möglichkeit die Planungsunterlagen anzuschauen und Einwände zu dem geplanten Bauprojekt vorzubringen. 

In dem Verfahren wird unter anderem, dass öffentliche Interesse abgewogen.

 

Aus diesem Grund ist es Elementar wichtig, dass möglichst viele Einwände gegen oder für eine Nachbesserung (z.B. Flächenverbrauch) der Entwurfsplanung zu dem Bauprojekt eingebracht werden. 

  • Die Einwände können schriftlich oder auch per „Niederschrift“ (vor Ort mündliche vorgetragenen Einwände die protokolliert werden) bei der Regierung von Oberbayern eingebracht werden.
  • Bei dem Schreiben von Einwänden muss man keine Angst haben. Es handelt sich hierbei um ein sehr niederschwelliges Verfahren bei dem keine Kosten (mit Ausnahmen von Papier und Briefmarke) verbunden sind und es resultiert aus der Abgabe von Einwänden keine Klagepflicht.

  • Einwendungen kann/sollte jede/r schreiben, der betroffen ist. (Man muss kein Grundbesitzer sein und auch nicht in Trassennähe wohnen.) Aus einer Familie sollten alle, auch wenn sie noch nicht volljährig sind, Einwendungen schreiben. Jeder einzelne Einwand zählt. (Wenn unter einem Einwand mehrere Leute unterschreiben zählt er auch nur als 1 Einwand)

  • Einwendungen haben nichts mit einem Gerichtsverfahren zu tun. Wer Einwendungen schreibt, kann – wenn er möchte - später am behördlichen Erörterungstermin teilnehmen. Wer allerdings keine Einwendung gemacht hat, kann später nicht mehr gerichtlich gegen die Umgehungsstraße vorgehen.

  • Die Einwendung muss nicht lang sein. Wenige Sätze genügen.

Sie müssen lediglich an folgende Adresse geschickt werden.         

Regierung von Oberbayern

Maximilianstraße 39

80538 München

 

Wer mag kann die Einwände auch Informativ an die Gemeinde, Abgeordnete etc. schicken um seine Einwände noch mehr Gehör zu geben.

 

  • Bei der Einwendung muss klar herauskommen, dass der/diejenige betroffen ist. Aus diesem Grund kann man den Satz wie folgt beginnen:

 

"Ich bin durch die geplante Umgehungsstraße von Schwaberwegen und Moos betroffen, weil...“

 

Betroffen kann man durch sehr viele Punkte sein...

  • Der Ortsteil Heiligkreuz wird durch die Umgehungsstraße abgeschnitten. Könnte hier eine Fußgängerampel nachgerüstet werden?
  • Artensterben
    - Es sollten Amphibienübergänge mit eingeplant werden
    - Es sollte an der Straße eine Erdwall als Überflugschutz für Fledermäuse  mit     eingeplant werden.
  • mein Naherholungs- und Erholungsgebiet geht verloren.
  • in den Zeiten des Klimawandels können wir es uns nicht leisten wertvolles Waldgebiet zu zerstören
  • der Staat ist verantwortlich für eine sinnvolle Finanzpolitik. Die Haushaltsmittel währen sinnvoller für Schulen etc. zu investieren.
  • in Zeiten des großen Artensterbens dürfen wir keine Biotope und Lebensräume von bedrohten Arten zerstören.
  • neue Straßen bringen mehr Verkehr. Wir wollen aber nicht mehr Verkehr sondern weniger
  • Lärmentwicklung
  • nach der Weiterführung der A94 und der Errichtung der Umgehungsstraße von Albaching wird der Verkehr in Schwaberwegen weniger. Die Grundlagen für die Umgehungsstraße stimmen daher nicht mehr.
  • Es wurde keine Analyse gemacht wie viele Bewohner ent- und neu belastet werden.
  • fehlendes Verkehrskonzept
  • Umgehungsstraße führt zu einer höheren CO2 Ausstoß, da die Autos dort schneller fahren dürfen.
  • verbrauch an Landwirtschaftlicher Fläche
  • es fehlt ein Fussgängerübergang

Wir bitten euch um zwei Punkte:

  1. Redet bitte mit Freunden und Verwandte, dass auch Sie sich Einwände gegen den Präzedenzfall im Ebersberger Forst überlegen und wenn es soweit ist, diese an die Regierung schicken.

  2. Überlegt euch warum ihr durch die geplante Umgehungsstraße betroffen seid und fangt jetzt schon damit an, euch Notizen zu machen.

 

Nach unserer Online Petition „Hände weg vom Landschaftsschutzgebiet Ebersberger Forst“ mit über 9.000 Unterschriften sind sehr viele Einwände gegen die Straße durch den Ebersberger Forst ein weiteres wichtiges Signal an die Politik.


bestellen sie AUFKLEBER

Gerne schicken wir Ihnen umsonst einige Exemplare zu. 

Hierfür reicht eine E-Mail mit Ihre Anschrift an

info@2080-forstinning.de