Bürgerinitiative St2080 – Schwaberwegen und Moos e.V.


kommende veranstaltungen


fachvortrag zum thema windränder im ebersberger forst

Am Freitag, 25. Januar 2019

in der ‚Alten Post Parsdorf‘ , Dorfplatz 3, 85599 Parsdorf,

Beginn 19:30 Uhr.

Sie sind herzlich eingeladen.

 

‚Der Wind, ein Emigrant in Bayern‘ lautet der Arbeitstitel des Referates von Herrn W.B. Haverkamp, Dipl.-Ing. Energie- und Elektrotechnik. Seine Fachgebiete umfassen national und international  die Leistungselektronik,  die Antriebstechnik, Fertigungs- und Prüfanlagen von Mittel- und Hochspannungskabeln sowie deren Entwicklung. Sein Knowhow  von Kabelgarnituren der elektrische Nieder-Mittel- und Hochspannung sowie seine Expertise hinsichtlich elektrische Hochspannungsnetze, KKWs u. konventioneller Kraftwerke werden hoch geschätzt. Herr Haverkamp, seit 2006 im Ruhestand, ist heute freiberuflich tätig in Projekten der komplexen Energieversorgung. Er ist Inhaber von Patenten und aktives Mitglied in Arbeitsgruppen von VDE, ETG, CIGRE und IEEE.  

Ebersberg ist überall: Warum Windräder unsere Heimat zerstören.

Darüber spricht Georg Etscheit, Jahrgang 1962. Er studierte in München, Frankfurt am Main und Moskau Journalismus, Politische Wissenschaften und Geschichte Osteuropas. Er volontierte bei der Deutschen Presseagentur (dpa) und lebt heute als Journalist und Buchautor (dpa, SZ, ZEIT, natur) in München. 2016 erschien von ihm der Sammelband

„Geopferte Landschaften“ über die Schattenseiten der deutschen Energiewende. Zur Zeit arbeitet er an einer Biografie des jüngst verstorbenen Dirigenten und Umweltschützers Enoch zu Guttenberg.

Die Vortragsdauer beträgt jeweils 30 Minuten.

Veranstalter und V.I.S.D.P:

Landschaftsschutz Ebersberger Land e.V.,

 

1. Vorsitzende Catrin Dietl


fachvortrag: mikrokosmos schwarzspechthöhle

Am Donnerstag, 14. Februar 2019

19:30 Uhr im Anzinger Forsthof 'Zum Wilderer'

Am Sportzentrum 16, Anzing

 

Spechte stellen die bekannteste Vogelgruppe dar, sie haben eine einmalige Lebensweise und spannende Anpassungen an den Lebensraum Baumstamm. Vor allem wegen ihres Höhlenbaus gelten Spechte als Schlüsselarten, die Strukturen schaffen, auf die andere Tierarten angewiesen sind. Dadurch tragen sie erheblich zur Artenvielfalt im Wald bei.

Die Großhöhlen des Schwarzspechts sind dabei für zahlreiche Wirbeltierarten entscheidende Strukturen. An ihnen hängt u.a. die Artenvielfalt in unseren Wäldern. Viele Informationen gibt es bereits wie viele Arten diese nutzen und welche Bedeutung sie für das Waldökosystem haben. Doch sind die Erkenntnisse über diese Lebensgemeinschaft umfassend? Mit heutiger Technik lassen sich viele Fragen klären, die früher ausschließlich Gegenstand von Spekulationen waren. Mit einer Fotofallenstudie über mehrere Jahre und 120 Höhlenbäumen wollten wir Kernfragen rund um die Schwarzspechthöhle analysieren.

 

Was sind also die Bewohner? Wer sind die konkurrenzstärksten Arte? Was sind die wichtigsten Beutegreifer und welchen Einfluss haben sie? Was ist die Abwehrstrategie des Schwarzspechts und der Hohltaube?

 

Ein wesentlicher Faktor ist offenbar die Feindvermeidung bei der Höhlenwahl. Es zeigte sich, dass der Schwarzspecht gezielt Bäume wählt, die eine gewisse Deckung durch die Naturverjüngung aufweisen, doch wird die Verjüngung zu hoch verlässt er den Baum und baut eine neue Höhle. Die von ihm angelegten Höhlen liegen möglichst weit oben am astfreien Stamm. Diese Strukturen können über lange Zeiträume (Jahrzehnte) genutzt werden. Damit die Höhle aber lange nutzbar bleibt, sollten Höhlenkomplexe im Altholz besonders lange dunkel gehalten werden.


damals wie im jahr 1965

wurde 2017 wieder eine unterschriftenaktion für den vollständigen erhalt des ebersberger forstes durchgeführt. wir bedanken uns bei den über 9.400 unterstützer (davon über 7.000 aus dem landkreis ebersberg)

VON DEN ÜBER 1.200 KOMMENTAREN ZU PETITION „HÄNDE WEG VOM LANDSCHAFTSSCHUTZGEBIET EBERSBERGER FORST STELLEN WIR EIN PAAR DAR. ALLE KOMMENTARE KÖNNEN UNTER HIER NACHGELESEN WERDEN: