Bürgerinitiative St2080 – Schwaberwegen und Moos e.V.

"Was ist der Mensch? Nur Gast auf Erden. Er kann nichts mitnehmen, er muss alles zurücklassen. Bewahrt aber der Generation unserer Jugend den Wald und die Perle, die Ebersberg schmückt und ewig schmücken soll."

Achtung der Schöpfung - von Natur, Kreatur und MENSCH

WOFÜR TRETEN WIR EIN

Die Arbeit und Ausrichtung des Vereins basiert auf der Achtung der Schöpfung - von Mensch, Natur und Kreatur. Der Verein achtet die natürlichen Lebensgrundlagen als nicht vermehrbares Gut und widersetzt sich jedem Versuch, diese Ressourcen anzutasten, zu beeinträchtigen oder gar zu verbrauchen. Es gilt, dieses Gut zu erhalten, vor Schaden zu bewahren und unversehrt an spätere Generationen weiterzugeben. Der Fokus der Vereinsarbeit liegt dabei auf dem Gemeindegebiet Forstinning und dem Ebersberger Forst mit allen angrenzenden Landschaften, jeglichen geschützten Gebieten und Biotopen.

aktuelle situation

Über viele Generationen hinweg ist es gelungen den Ebersberger Forst vor Angriffen zu schützen und als größtes zusammenhängendes Waldgebiet Bayerns unversehrt zu bewahren. Keine Autobahn, kein Internationaler Flughafen und kein Teilchenbeschleuniger konnten ihm bisher etwas anhaben.

Quelle: Bayernatlas


strassenbauamt und gemeinderat wollen flora und fauna zerstören

Jetzt aber soll für eine unnötige Umgehungsstraße ohne regionalen oder überregionalen Nutzen und Bedarf wertvoller Bannwald im Landschaftsschutzgebiet geopfert werden.

Die geplante Umgehungsstraße bei Forstinning zerstört unwiderruflich 30.000 qm Wald und trennt weitere 150.000 qm Wald vom Ebersberger Forst ab.

Betroffen ist ein intaktes, ökologisch besonders wertvolles Laubwaldareal mit vielen über 100-jährigen Eichen und Buchen. Dieser Wald ist ein wichtiger Lebensraum für viele seltene Tierarten (u.a. Bechstein-Fledermaus,  Schwarzspecht etc).

Und das wäre sicher nur der Anfang vom Ende des Ebersberger Forstes. Allzu viele wirtschaftliche Begehrlichkeiten rings um den Forst bedrohen ihn schon heute.