umgehungsstraße und der ebersberger forst

Mit unserer Vortragsreihe zum Thema Umgehungsstraßen und der Ebersberger Forst haben wir einen Nerv in Landkreis getroffen. So war der Raum leider zu klein für alle Interessenten und wir entschuldigen uns bei allen die wieder heimfahren mussten.

Einleitender Vortrag von der BI-St2080 e.V.


Im Anschluss kam der Vorträge vom

  • Herr Hartwig (Sprecher des Arbeitskreises Verkehr beim Bund Naturschutz Bayern e.V.) sprach als erstes über Zukunftsfähige Verkehrslösungen statt altmodischen Straßenbau. Hierbei wurde sehr  deutlich, dass es in den Zeiten von Klimawandel und Artensterben so nicht weitergehen kann. Neue Straßen können wir uns nicht mehr leisten und Sie sind nicht die Lösung unserer Probleme. Der Verkehr muss weniger werden! Durch Förderung des ÖPNV, Fahrradwege und primär durch unsere Einstellung!
  • Herr Goldner (Kreis- und Stadtrat von Ebersberg) sprach über die Mobilität im Münchner Osten – wohin mit dem Verkehr. Begonnen wurde der Vortrag mit einem Zitat von der Grafinger Bürgermeisterin „Der Verkehr sind wir!“ und das die Zahlreichen (über 200 in Bayern) kleinen weil vermeintlich billigen Umgehungsstraßen keine Lösung unsere Probleme sind.  Wenn dann sollte man eher den ÖPNV und Fahrradschnellstrecken ausbauen und wenn schon eine Gemeinde oder Stadt vom Verkehr entlastet werden soll, darf ein Tunnel kein Tabu-Thema sein.
Download
Verkehr LKR EBE
Vortrag von Herrn Goldner
VORSTELLUNG Verkehr LKR EBE.pdf
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  • Zuletzt sprach Herr Landrat Niedergesäß über den Landkreis Ebersberg – Zukunftsperspektiven zwischen Wachstum, Landschaft und Natur. Hierbei räumte er ein, dass der Ausbau des ÖPNV in den letzten Jahren verschlafen wurde. Aber jetzt die Region München schnellstmöglich des Ausbau vorantreiben will. Aber auch der Landkreis will den ÖPNV ausbauen so dass jedem Dorf 24/7 erreichbar ist. Aber auch auf die Vielzahl von Gründen und Lösungen ging er bei seinem Vortrag ein. So wurde eine Stelle im Landratsamt neu Geschaffen, die sich um den Ausbau von Fahrradwegen kümmern soll und auch der soziale Wohnungsbau soll gestärkt werden.

Im Anschluss gab es eine gute Diskussion zwischen den Gästen und unseren Experten. Die Moderation übernahm dankenswerterweise Herr Heiner Müller-Ermann aus Dorfen, bekannt auch durch seinen „Kampf“ gegen die Isentaltrasse.


presseberichte

·       Bayrischer Rundfunk

 

Süddeutsche Zeitung, 2. Mai 2019

"Weniger Verkehr muss her" 

Von Amelie Hörger

Merkur, 3. Mai 2019

"Weiterhin keine Lösung in Sicht"

Von Robert Langer


wir bedanken uns herzlich bei den referenten und experten sowie bei allen teilnehmer